Überhitzt Ihr Smartphone, läuft es langsam oder zeigt unerwartete Pop-ups? Malware könnte die Ursache sein, allerdings können auch gewöhnliche Softwareprobleme ähnliche Symptome verursachen.
Kurze Antwort
Um zu prüfen, ob Ihr Smartphone einen Virus hat, achten Sie auf unbekannte Apps, ungewöhnlich hohen Akkuverbrauch, verdächtige Pop-ups und ungewöhnliche Kontoaktivitäten. Android-Nutzer können ihr Gerät mit Google Play Protect scannen. Auf dem iPhone sollten Sie installierte Apps, Konfigurationsprofile und Sicherheitsupdates überprüfen.
Kann ein Smartphone tatsächlich einen Virus bekommen?
Ja. Sowohl Android-Smartphones als auch iPhones können von Malware betroffen sein, darunter Spyware und Apps, die Informationen stehlen sollen. Die Sicherheitsbeschränkungen von iOS erschweren jedoch viele gängige Infektionswege.
Häufige Anzeichen für mögliche Malware auf dem Smartphone
- Ungewöhnlich hoher Akkuverbrauch oder Überhitzung ohne erkennbare Ursache.
- Langsame Reaktion und häufige Abstürze.
- Unerwartete Pop-ups oder unbekannte Anwendungen.
- Unerklärlich hoher mobiler Datenverbrauch.
- Verdächtige Anmeldungen oder Nachrichten, die über Ihre Konten versendet wurden.
Diese Symptome können auch auf Akkuprobleme, veraltete Software oder zu wenig Speicherplatz hinweisen.
So prüfen Sie ein Android-Smartphone auf Viren
- Öffnen Sie Google Play Store → Profile → Play Protect.
- Tippen Sie auf Scan und prüfen Sie die angezeigten Warnungen.
- Suchen Sie unter Settings → Apps nach unbekannten Anwendungen.
- Kontrollieren Sie ungewöhnlichen Akku- und Datenverbrauch.
- Installieren Sie verfügbare Android-Sicherheitsupdates.
So prüfen Sie Ihr iPhone auf Malware
- Aktualisieren Sie iOS über Settings → General → Software Update.
- Löschen Sie unbekannte Anwendungen.
- Prüfen Sie Settings → General → VPN & Device Management auf unbekannte Profile.
- Prüfen Sie die Sicherheitswarnungen Ihres Apple Account.
iPhones unterstützen keine herkömmlichen systemweiten Antiviren-Scans. Seien Sie vorsichtig bei Websites, die behaupten, Ihr Gerät sei infiziert.
Wie gelangt Malware auf Smartphones?
Zu den häufigen Ursachen gehören schädliche Downloads, Phishing-Links, nicht vertrauenswürdige Anwendungen und veraltete Software. Bei Android-Geräten entstehen zusätzliche Risiken, wenn Apps aus unbekannten Quellen installiert werden.
So entfernen Sie Malware von Ihrem Smartphone
Führen Sie auf Android Play Protect aus, entfernen Sie verdächtige Apps und starten Sie das Gerät bei Bedarf im abgesicherten Modus (Safe Mode) neu.
Aktualisieren Sie auf dem iPhone iOS, löschen Sie verdächtige Apps und entfernen Sie unbekannte Konfigurationsprofile.
Wenn die Probleme bestehen bleiben, können Sie nach einer Sicherung wichtiger Dateien einen Werksreset in Betracht ziehen. Stellen Sie anschließend keine verdächtigen Anwendungen wieder her.
So schützen Sie Ihr Smartphone
Halten Sie das Betriebssystem aktuell, installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen, prüfen Sie Berechtigungen und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Für Unternehmen, die gebrauchte Geräte verarbeiten, umfasst Sicherheit auch das Löschen der Daten früherer Besitzer. NSYS Data Erasure hilft Refurbishern und Wiederverkäufern, gespeicherte Informationen vor dem Wiederverkauf sicher zu löschen. Es handelt sich um eine Datenlöschlösung und nicht um einen Virenscanner.
Häufig gestellte Fragen
Kann bereits der Besuch einer Website einen Virus auf das Smartphone bringen?
Normalerweise nicht allein dadurch. Schädliche Websites können jedoch Sicherheitslücken ausnutzen oder Nutzer zu unsicheren Downloads verleiten.
Kann Smartphone-Malware Passwörter stehlen?
Ja. Bestimmte Arten von Malware können Anmeldedaten und persönliche Informationen erfassen.
Entfernt ein Werksreset Malware?
Ein Werksreset entfernt die meisten verbreiteten mobilen Malware-Arten, kann aber nicht garantieren, dass jede Bedrohung beseitigt wird.
Sollte ich meine Passwörter ändern?
Ja. Wenn Sie vermuten, dass Konten kompromittiert wurden, ändern Sie die Passwörter auf einem vertrauenswürdigen Gerät und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.